Tolerant in den Untergang

Toleranz, diesen Begriff schlugen mir Lehrer erstmals 1979 um die Ohren. Vorher hatte ich dieses Wort noch nie vernommen. Die damalige Klassenlehrerin meinte uns über die Empfindlichkeiten und dem Temperament, muslimischer Jungs aufklären zu müssen. Dabei hatten wir schon genug Erfahrungen mit ihnen machen müssen und dieses Pädagogen Geschwätz, dass damals schon fern jeglicher Realität war, ging zum einen Ohr rein und zum anderen raus.

Ja, es war das erste Mal, dass wir mit dem konfrontiert wurden, was man heutzutage Gender-Mainstreaming nennt. Vorher lebten, spielten und tobten wir auch mit ausländischen Kindern zusammen und mussten nie, weil überhaupt nicht nötig, auf irgendetwas oder jemanden Rücksicht nehmen, nur weil er Ausländer war. Komplikationslos lebten wir 1975 hier im Revier Multikulti, ohne das eine Indoktrination erfolgte, ohne erhobenen Zeigefinger oder Sprach und Denk-Verbote.

Unsere Väter waren hart arbeitende Männer, die meisten von ihnen Bergleute und es interessierte niemanden woher er abstammte, man war „Kumpel“ und sonst nichts. Nach Feierabend saßen die Männer vor dem Haus in den Zechen-Siedlungen, „Kloppten“ Karten, tranken ihr Bierchen, die Frauen tratschten in den Höfen hinter den Häusern und wir Kinder spielten ausgelassen bis der Dreck der Straße auch die letzte Pore unserer Haut abdeckte. Stundenlang trieben wir uns auf den Kohle-Halden herum, gingen angeln oder spielten Fußball, „Straße gegen Straße“ und nicht Nation gegen Nation. Gewalt ? An mehr als typisches Geraufe unter Jungen und sich nachher wieder die Hand reichend, kann ich mich wirklich nicht erinnern. Wir waren damals schon ein „bunter Haufen“, Deutsche, Italiener, Portugiesen, Polen, Griechen und ein jüdischer US-Amerikaner, dessen Vater für eine US-Spielzeug-Firma arbeitete. „Besondere Empfindlichkeiten“ oder verletzte religiöse Gefühle, waren uns damals noch fremd.

Wie geschockt standen wir da als der erste Kaugummi-Automat von Türken zerstört wurde. Wir standen fassungslos auf der anderen Straßenseite, sie versuchten ihn von der Hauswand zu treten, dann zündeten sie ihn an. Oder der Schock als sie sich zu Banden zusammenschließen und sich einen Jungen raussuchten, ihn umkreisten, um ihn anschließend gemeinsam zu verprügeln. Das Mädchen belästigt wurden, hatten wir bis dahin auch nicht erlebt, obwohl man unseren Italienischen Freunden eine rege Libido nachsagte, so etwas kam nicht vor.

Das spätere Pädagogen-Geschwafel hatte ich nie verstanden, Temperament ? Hatten die noch nie Fußball mit Italienern geschaut oder betrunkene Polen erlebt ? Solche Fragen stellte ich mir und wunderte mich stets über meine Lehrer. Lebten die in einer völlig anderen Welt als ich ? Mein Vater nannte solche linken Zeitgenossen immer „Sesselpuper, Stalin-Nostalgiker, Weltfremde Alt-Hippies die sich zu lange in ihrer Kommune LSD hineinpfiffen“. Tja, jetzt sitzen diese im Bundestag und geben den Ton an, so kann es gehen.

Im Laufe der Jahre wurde es immer schlimmer, man wunderte sich das stetig neue Türken auftauchten, dazu waren deren Frauen ununterbrochen schwanger, sie wurden mehr und mehr. Die Italiener kehrten unserer Stadt den Rücken, auch die Polen zogen davon, die meisten Portugiesen gingen zurück in die Heimat und plötzlich waren da nur noch Türken und wir Deutschen. Später kamen dann noch die Araber hinzu und damals ca. 1983, war mir klar, wir gehen unter.

Erst recht als ich bemerkte wie viele Deutsche sich den neuen Gegebenheiten anpassten und sie sich regelrecht bei den Muslimen anbiederten. Und dann tauchte ich ein, in die Welt der Osmanen, diese Erfahrungen prägten mich. Kein Muslim macht mir etwas vor, ich kann sie regelrecht „lesen“, lese in ihnen wie in einem offenen Buch. Viele Menschen können sich nicht vorstellen das die Muslime andauernd Lügen, „die sind doch so nett“, „och der nette Döner-Verkäufer“ u.s.w. meine Erfahrungen waren fast stetig konträr der öffentlichen verlogenen Meinung, mit der man der deutschen Bevölkerung über Jahrzehnte das Hirn wusch. Wenn der Deutsche wüsste wie wichtig die Taqiyya für Moslems ist und wie sehr sie Andersgläubige verachten, gäbe es vielleicht doch ein wenig mehr Gegenwind gegen die Islamisierung unseres Landes.

Ist es nicht auch entlarvend das ausgerechnet die Linken dieses Wort Toleranz benutzen ? Wir müssen alles muslimische tolerieren und wenn du es nicht willst, bist du halt ein Nazi. Wären die Linken doch nur fähig den gesunden Menschenverstand einzuschalten, aber leider sind sie radikale, verblendete, opportunistische, utopistische Faschisten. Die krankhafte Xenophilie der Linken, ihr psychopathischer Autorassismus, ihre Gesinnungsdiktatur und dieser widerwärtige Sprachfaschismus, der Selbsthass gestörter und latent untervögelter Alt Hippies wird immer unerträglicher.

„Das Wort ‘Toleranz’, das vom lateinischen ‘tolerare’ (dulden) kommt, impliziert, dass das, was toleriert werden soll, etwas Unangenehmes ist. Zu einem Freund, der willkommen ist, wird kein Mensch sagen: ‚Ich toleriere dich in meinem Wohnzimmer.’ Das Wort ‚Toleranz’ enthält das Eingeständnis einer Zumutung.“ (Manfred Kleine-Hartlage, Sozialwissenschaftler)

Eben !

 

Tolerant in den Untergang

 

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